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Keine Heimat mehr. Lesung mit Dr. Barbara Suchy am Holocaust-Gedenktag Yom HaShoah.

28 April @ 18:00 - 19:30

Kostenlos
Präsenzveranstaltung in Hilden. Nur mit Anmeldung!
Die Gewalttaten des 10. November 1938 trafen Leo Meyer und seine Familie und auch die übrigen jüdischen Bewohner Hildens mit einer Brutalität, die alle bisher erfahrenen Diskriminierungen, alle erlittenen Gemeinheiten und Schikanen auf unvorstellbare Weise übertraf. Gewiss, Boykott und Hetze hatte es seit Anfang der 1930er Jahre in Hilden gegenüber den Juden gegeben. Doch nun – unter dem Einfluss von Alkohol, Hetzreden und Karriereerwartungen – verwandelten sich biedere Hildener Kleinbürger und Arbeiter in feige, gnadenlose und brutale Mörder. Mit dem analytischen Blick einer Historikerin hat Barbara Suchy die Ereignisse der Pogromnacht in der damals 21.658 Einwohner zählenden Stadt im Südosten von Düsseldorf in einem 2016 erschienenen Buch nachgezeichnet. Im Mittelpunkt ihrer Erzählung: die bewegende Überlebensgeschichte des Futtermittel- und Viehhändlers Leo Meyer, der nach Belgien flüchten konnte, dort von unerwarteter Seite Hilfe erhielt und im Jahre 1949 wieder nach Hilden zurückkehrte. Doch war dies eine Rückkehr in die Heimat? Die Antwort hierauf ist wenig ermutigend.
Anmeldung per Mail:

Details

Datum:
28 April
Zeit:
18:00 - 19:30
Eintritt:
Kostenlos

Veranstaltungsort

Wilhelm-Fabry-Museum
Benrather Straße 32a
Hilden, NRW 40721 Deutschland
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Webseite:
https://www.wilhelm-fabry-museum.de

Veranstalter

DIG Düsseldorf